Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder vom aktuellen Schuljahr.

Night of Code 2024

Erfolge bei Informatik-Wettbewerben

1.)	Einige der erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs „Informatik-Biber“ mit Schulleiter Ulrich Müller und Informatiklehrer Alexander Berchtold. (Foto: Benjamin Weber)

In unserer von Smartphones, Social Media und künstlicher Intelligenz geprägten Welt sind Fachkräfte im Bereich IT gefragter denn je. Beste Chancen auf einen zukünftigen Job in dieser Branche könnten auch die Schülerinnen und Schüler des Hartmanni-Gymnasiums haben, die sich Rahmen von zwei Informatik-Wettbewerben hervorgetan haben.

2.)	Niklas Reimold bekam von Informatiklehrer Benjamin Weber eine Urkunde für seinen 1. Platz beim Jugendwettbewerb Informatik überreicht. (Foto: Alexander Berchtold)

Einen zweiten großen Erfolg feierte Niklas Reimold (Klasse 10b), der neben dem Informatik-Biber noch bei einem weiteren Wettbewerb Bestleistungen zeigte. Er hatte bereits im vergangenen Schuljahr erfolgreich die ersten beiden Runden des Jugendwettbewerbs Informatik erfolgreich absolviert und konnte sich so für die dritte und finale Runde des Wettbewerbs qualifizieren, in der bereits Aufgaben aus dem Bundeswettbewerbs Informatik bearbeitet werden, bei denen eigene Programme geschrieben werden müssen. Niklas konnte mit seinen beeindruckenden Leistungen auch in der Finalrunde so sehr überzeugen, dass er einen ersten Platz erreichte.

Das Hartmanni-Gymnasium gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Text: Ines Leitz

Deutsch-französisches Landschulheim (Drittortbegegnung) in Breisach Hartmanni-Gymnasium Eppingen – Collège Michel Berson Bellevue, Crosne, vom 22.01.-26.01.2024

Nach längerer Pause konnte in diesem Schuljahr für 27 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 vom 22.01.-26.01. 2024 wieder eine Drittortbegegnung stattfinden. In Begleitung von Frau Herrmann-Barabas und Herr Bacher verbrachten sie zusammen mit 28 Schülerinnen und Schülern einer französischen Partnerklasse aus Crosne (Vorort von Paris) 5 Tage in Breisach am Rhein.

Ein dichtes, abwechslungsreiches Programm sorgte für Unterhaltung und intensive Kommunikation. Schon im Vorfeld hatten deutsche und französische Schülerinnen und Schüler über Briefe und soziale Medien Kontakt zueinander aufgenommen, so dass schon während der Fahrt gemischte Zimmerpläne, bestehend aus französischen und deutschen Schülerinnen und Schülern erstellt werden konnten. Auch bei den Sprach- und Wettkampfspielen, den Stadtrallyes in Breisach und Freiburg, sowie bei der Bearbeitung verschiedener gemeinsamer Aufgaben waren die Schülerinnen und Schüler in deutsch-französische Gruppen eingeteilt.

Bei der gemeinsamen Arbeit an einer Art Tagebuch war die Kommunikation zwischen den Deutschen und Franzosen unerlässlich, so dass die Schülerinnen und Schüler am Ende der Begegnung einen hohen Lernzuwachs, vor allem in Bezug auf „alltagstaugliches Vokabular“, verbuchen konnten. Die gemeinsamen Zimmer, das Kennenlernen der Lebenswelt des jeweils anderen mit all seinen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, die gemeinsamen Arbeitsaufträge erleichterten die Kontakte, so dass sich auch in der Freizeit stets deutsch-französische Gruppen zusammenfanden, um sich zu unterhalten oder gemeinsam zu spielen.

Kinder spielen zusammen auf einem Sportplatz.

Höhepunkte des Programms waren neben den Stadtrallyes in Colmar und Freiburg die Teamtasks, der Spieleabend und die Abschlussparty! Leider konnte die Ausflugsfahrt zum Schauinsland und die Besichtigung des Bergwerks wegen des Bahnstreiks nicht durchgeführt werden. Stattdessen musste sich die Gruppe mit einer Stadtrallye in Freiburg begnügen.

Das gemeinsame Erlebnis des Aufenthalts und das Programm trugen dazu bei, dass zahlreiche Freundschaften geschlossen wurden und dass die Jugendlichen mit einer zusätzlichen Motivation zum Erlernen der Fremdsprachen nach Hause fuhren.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren begleitende Lehrkräfte aus Deutschland und Frankreich bedanken sich herzlich beim deutsch-französischen Jugendwerk, ohne dessen finanzielle Unterstützung diese Begegnung nicht möglich gewesen wäre.

Text: Conny Herrmann-Barabas, Matthias Bacher

Workshop zu den Kommunalwahlen

die J1 beim Workshop Kommunalwahlen

2024 ist ein wahres Superwahljahr, ca. 4 Milliarden Menschen sind weltweit aufgerufen, bei nationalen Wahlen ihre Stimme abzugeben. In Baden-Württemberg stehen am 9. Juni 2024 sowohl die Kommunal- als auch die Europawahlen an. Dabei sind ca. 7,7 Million Menschen im „Ländle“ wahlberechtigt.

Bei den Kommunalwahlen wurden die Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen erweitert. Erstmals ist es möglich, mit 16 Jahren für den Gemeinderat zu kandidieren. Somit verfügen Jugendliche ab 16 über das aktive und passive Wahlrecht.

Aus diesem Grund veranstaltete die Stadtverwaltung Eppingen zwei Workshops für Erstwähler, die am Mittwoch, den 17.01.2024, im „Bürgerhaus Schwanen“ stattfanden. Dazu wurde mit Anna Leiber eine externe Referentin vom Verein „Erste Wahl BW“ engagiert. Der überparteiliche Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die politische Partizipation und die Demokratie zu stärken und arbeitet hierbei eng mit der Landeszentrale für politische Bildung zusammen.

Nachdem vormittags ein Termin für Schülerinnen und Schüler der Hellberg- sowie Selma-Rosenfeld-Schule anberaumt war, fand sich am Nachmittag die gesamte 11. Klassenstufe des Hartmanni-Gymnasiums ein. Zum Auftakt der Veranstaltung gab es allgemeine Informationen – zum Wahljahr, zur Abgrenzung der politischen Ebenen und zum Aufgabenbereich der Gemeinden. Hierbei wechselten sich die Moderatorin und Söhnke Brenner von der Stadtverwaltung ab, der immer wieder wissenswertes für die Stadt Eppingen ergänzen konnte.

Schülerinnen und Schüler bei einer Gruppenarbeit

In einer zweiten Phase wurden die Schülerinnen und Schüler aktiviert. In mehreren Gruppenarbeitsphasen entwarfen und diskutierten die Erstwähler Eigenschaften, die ein Mitglied im Gemeinderat haben sollte. Neben den „Superkräften“ für Kandidaten und Mandatsträger bestand der Hauptteil der Arbeitsphase im Entwickeln von Themen und Wünschen, die Jungwähler an die Stadt und den neuen Gemeinderat haben. Verkehrsanbindung, Treffpunkte und die Sicherheit in der Stadt waren dabei die Top-Themen.

Sehr erfreulich war es, dass auch Oberbürgermeister Klaus Holaschke die Zeit fand, die Veranstaltung zu besuchen. Er kam gerade rechtzeitig, um den Präsentationen der Gruppenergebnisse zuzuhören. Zwar konnte der OB nicht in allen Punkten eine Lösung versprechen, er konnte aber zusagen, dass die genannten Themen auch für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung wichtig sind und an Fortschritten gearbeitet wird.

Zum Abschluss gab es noch einen Crash-Kurs von Referentinnen-Seite in Sachen Wahlrecht bei den Kommunalwahlen. Vom Ablauf der Wahl, über die Möglichkeit der Briefwahl bis hin zu „unechter Teilortswahl“ und dem Kumulieren der Stimmen – wichtige rechtliche Rahmenbedingungen wurden in Erinnerung gerufen.

Das letzte Wort hatte dann OB-Holaschke. Am Ende einer Veranstaltung, die zwar politische Themen zum Inhalt hatte, bei der politische Parteien aber keine Rolle spielten, ergriff er die Gelegenheit, für demokratische Werte Partei zu ergreifen. Die Demokratie sei ein hohes Gut, die weder in Welt noch in Deutschland selbstverständlich sei.

Text: Holger Freudenberger

Erfolgreicher Briefmarathon: Schülerinnen und Schüler setzen ein Zeichen für die Menschenrechte

Politik-AG in der Aula

Am 7. und 8. Dezember fand am HGE der alljährliche Briefmarathon von Amnesty International statt. Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich mit den Menschenrechten auseinanderzusetzen und aktiv etwas zu tun, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

Politik-AG in der Aula

Der Aktionsstand in der Aula wurde von der Politik-AG betreut. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu verschiedenen Fällen erhalten, Fragen stellen und unterschriebene Appellbriefe abgeben. Zusätzlich gab es kostenloses Infomaterial und Exemplare der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Mitnehmen.

Die persönlichen Geschichten, die im Rahmen des Briefmarathons im Mittelpunkt standen, haben deutlich gemacht, wie wichtig die Menschenrechte sind und welche gravierenden Folgen es haben kann, wenn diese nicht gewahrt werden. Durch die Aktion wurden die Jugendlichen sensibilisiert und ermutigt, Menschenrechte einzufordern und zu verteidigen. Es wurde deutlich, dass jede und jeder einen Beitrag zu einer gerechten und menschenwürdigen Gesellschaft leisten kann.

Die Appellbriefe werden nun an die zuständigen Stellen weitergeleitet, um den Druck auf die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen zu erhöhen und positive Veränderungen zu bewirken.

Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die den Briefmarathon mit der Unterschrift ihrer Eltern und ihrer eigenen unterstützt haben. Lasst uns gemeinsam weiterhin für Menschenrechte eintreten und eine positive Veränderung in unserer Gesellschaft bewirken!

Euer Politik-AG Team

Projekt Rechtsstaat macht Schule am HGE

die Klasse 8a beim Projekttag

Der Projekttag "Rechtsstaat macht Schule" am 6. Dezember bot der Klasse 8a einen spannenden Einblick in den Rechtsstaat. Im Zuge des Gemeinschaftskundeunterrichts lernten die Schülerinnen und Schüler bereits über die spezielle Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen sowie die Prinzipien des Rechtsstaats. Das Hauptziel des Projekttags war es, den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Verständnis für das Wirken von Polizei und Justiz zu vermitteln und das Vertrauen in diese Institutionen und die Demokratie zu stärken.

die Klasse 8a beim Projekttag mit der Polizei

Der erste Teil des Tages wurde von Herrn Hartmann vom Polizeipräsidium Bad Rappenau gestaltet. Er gab faszinierende Einblicke in den Berufsalltag eines Polizisten und die Aufgaben der Polizei. Anschließend befasste sich die Klasse mit drei interessanten Fallbeispielen, bei denen zuerst die Arbeit der Polizei genauer beleuchtet wurde.

Danach übernahm Herr Spoenle, Richter am Oberlandesgericht Stuttgart, und leitete die juristische Auseinandersetzung mit den drei Fallbeispielen ein. In interaktiven Übungen diskutierte die Klasse welche Gesetze jeweils zur Anwendung kommen sollten und bereitete sich darauf vor, einen der Fälle als Planspiel vor Gericht zu verhandeln. Die Jugendlichen übernahmen unter dem Vorsitz von Herrn Spoenle verschiedene Rollen und konnten dadurch den Ablauf eines Prozesses und gerechte Urteilsfindung hautnah erleben.

Die Klasse 8a hat an diesem erlebnisreichen und lehrreichen Tag einen wertvollen Einblick in die Arbeitsweise der Polizei und Justiz erhalten.

Text: Christine Ott

Spannendes Interview mit Oberbürgermeister Holaschke

die Klasse 8a im Rathaus

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a hatten am 4. Dezember im Rahmen einer Rathauserkundung die Möglichkeit, Oberbürgermeister Klaus Holaschke zu interviewen.

Das Gespräch fand im Bürgersaal statt, in dem der Gemeinderat tagt. Holaschke begann seine kurze Einführung zur Kommunalpolitik mit der Sitzordnung der Fraktionen, was direkt zu weiteren Fragen führte, welche von den Schülerinnen und Schülern ganz professionell mithilfe der Mikrofone gestellt wurden.

Besonders beeindruckend war die Offenheit des Oberbürgermeisters bei den Fragen der Klasse (z.B. zu einem möglichen neuen Fast-Food-Restaurant) und seine engagierten Worte zu Beteiligungsmöglichkeiten. Das Interview ermöglichte nicht nur spannende Einblicke in die Stadtpolitik, sondern förderte auch das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für den Entscheidungsprozess auf kommunaler Ebene.

Text: Christine Ott

Moritz Uhler ist der beste Vorleser

Zehn Klassensiegerinnen und -sieger traten beim Schulfinale des Vorlesewettbewerbs am HGE gegeneinander an. (Foto: Friso Neumann)

Am 29. November war es wieder soweit: Alle Sechstklässlerinnen und Sechstklässler des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen versammelten sich zum Schulfinale des Vorlesewettbewerbs. Während dies für die meisten eine entspannte Zeit bedeutete, in der sie nur lauschen und ihre Favoriten mit Applaus unterstützen durften, wurde es für die beiden Klassensiegerinnen und -sieger aus jeder sechsten Klasse aufregend: Sie konnten nun vor ihrer gesamten Klassenstufe sowie der Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der sechsten Klasse, ihre Vorlesekünste unter Beweis stellen.

Moritz Uhler aus der Klasse 6e ist der beste Vorleser des Hartmanni-Gymnasiums. (Foto: Friso Neumann)

Aus der Klasse 6a traten Mira Seidel und Lauri Barth an, aus der 6b Lia Abdu und Damian Helbling. Die 6c wurde durch Michelle Gutschmidt und Carlos Schork vertreten, die 6d durch Kendrik Plutowski und Nela Kuhmann und die 6e sendete schließlich Sarah Demir und Moritz Uhler. In der ersten Runde wurde zunächst eine selbstgewählte Textstelle vorgetragen, woraufhin sich die Jury zur Beratung zurückzog und mit Lia, Damian, Michelle, Kendrik und Moritz die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die zweite Runde vorrücken ließ. Den verbleibenden fünf wurde nun ein unbekannter Text zum Vorlesen vorgelegt.

Am Ende war die Entscheidung der Jury sehr knapp. Den Sieg konnte letztlich Moritz Uhler davontragen, welcher seine selbst gewählte Lesestelle aus „Der Hund, der sein Bellen verlor“ von Eoin Colfer sehr überzeugend vorlas, die Jury aber vor allem auch durch den flüssigen Vortrag des Fremdtextes überzeugte.

Im Frühjahr 2024 wird Moritz seine Schule beim Kreisentscheid vertreten. Das HGE gratuliert Moritz und alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler!

Text: Ines Leitz

Aktion zum Tag der Menschenrechte

Elterninformation zum Briefmarathon 2023 von Amnesty International

Die Nichtregierungsorganisation Amnesty International führt seit nunmehr 20 Jahren den „Briefmarathon an Schulen“ rund um den „Tag der Menschenrechte“ durch. Dieser wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und fällt jedes Jahr auf den 10. Dezember, der Tag an dem 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschrechte verabschiedet wurde.

Die Politik-AG des Hartmanni-Gymnasiums möchte eine Teilnahme möglichst vieler Schülerinnen und Schüler der Schule am Briefmarathon ermöglichen.

Im Rahmen des Briefmarathons will Amnesty auf Schicksale von Menschen aufmerksam machen, deren Menschenrechte in einer Form verletzt wurden, die besonders offensichtlich und kritikwürdig erscheint. Es geht um konkrete Einzelschicksale, für die sog. „Appellbriefe“ vorformuliert sind. Diese sind mit Forderungen an Regierungen, staatlichen Institutionen und Unternehmen verbunden, von denen die Menschenrechtsverletzungen ausgehen.

Es geht also nicht nur darum, das Schicksal der Personen bekannt zu machen, sondern auch darum, konkret etwas für diese Menschen zu erreichen. In der Vergangenheit ist es Amnesty gelungen, durch den öffentlichen Druck Erfolge zu erzielen. Etwa dadurch, dass Menschen aus politischer Haft entlassen wurde oder dass die Kampagne zu einem Freispruch beitrug.

Wir als Politik-AG wollen der Schulgemeinschaft die Aktion sowie die Personen und Schicksale, für die sich Amnesty im Rahmen des Briefmarathons einsetzt, näherbringen. Falls sich eine Schülerin oder ein Schüler dazu entschließt mitzumachen, dann unterschreibt ihr Kind einen Brief, der ein Schicksal betrifft, mit Namen und Adresse.

Die Politik-AG sammelt die unterschriebenen Briefe der Schule ein und sendet diese an Amnesty International Deutschland. Um das Einverständnis von Ihnen den Eltern zu unterstreichen, bitten wir um die zusätzliche Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf dem Appellbrief des Schicksals, für das sich ihr (minderjähriges) Kind engagieren möchte.

Es entstehen für Sie also keine Kosten oder Mühen, wir bitten Sie die Aktion positiv zu begleiten. Es geht um spürbare Erleichterungen von Menschen, die von schwersten Menschenrechtsverletzungen betroffen sind. Gerne dürfen auch Sie sich als Eltern eigenständig an der Aktion beteiligen und einen zusätzlichen von Ihnen unterschriebenen Brief mit in die Schule geben.

Nähere Informationen zur Aktion, den Schicksalen und den Erfolgen aus der Vergangenheit finden Sie unter: https://www.amnesty.de/briefmarathon-schule

Informationen zu den Schicksalen der Appellbriefe finden Sie hier: https://www.amnesty.de/mitmachen-beim-amnesty-briefmarathon-2023

Amnesty gibt folgende Hinweise, sollten Sie Konsequenzen bei einer Teilnahme befürchten:

„Es kommt immer wieder vor, dass einzelne Jugendliche negative Konsequenzen befürchten, wenn Sie sich beim Briefmarathon engagieren. Amnesty International ist bisher kein Fall bekannt, bei dem eine Person aus Deutschland bzw. eine Person, die nicht in den betreffenden Ländern selbst ihren Wohnsitz hat, negative Konsequenzen erfahren hat wegen ihres Engagements beim Briefmarathon. Allein durch die Menge der Briefe ist es eher unwahrscheinlich, dass die Behörden Namen und Adressen der Absender*innen personalisiert erfassen und speichern: Denn die Briefe Ihrer Schüler*innen werden zeitgleich mit Zehntausenden weiteren Briefen aus aller Welt bei den Adressat*innen ankommen. Sollten einige Jugendliche dennoch Bedenken haben, so können die Briefe beispielsweise auch ohne Angabe der eigenen Adresse oder des Nachnamens verschickt werden. Vorsichtshalber sollten aber Jugendliche, die aus dem Land eines Falls kommen, für dieses Land keinen Brief schreiben.“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Ihre Politik-AG

Dieser Elternbrief kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Kunstprojekt des BK/ J1 Kurses 2022/23

Alle Kunstwerke mit Künstlern

Für die „BürgerEnergieGenossenschaft Kraichgau“ gestaltete der fünfstündige BK-Kurs einen Zaun auf sechs Tafeln von insgesamt 15 Meter Länge und 1,50 Meter Höhe. Das Thema „Landschaft“ ist Teil des Schwerpunktthemas und konnte so teilweise im Rahmen des Unterrichts umgesetzt werden. Viele zusätzliche Stunden malte der Kurs mit großem Engagement seine Vorstellung einer idealen Landschaft mit Acryl auf das große Format.

Alle Kunstwerke mit Künstlern

Die Einweihung des Projekts konnte im November vor Ort, mit Herrn Bruckner und Frau Böhm- Weiser, den Initiatoren und Sponsoren des Projektes, stattfinden. Die Gestaltung fand bei ihnen großen Anklang, wir bedankten uns für die Gelegenheit und die Unterstützung.

Herr Müller begleitete die Gruppe, ebenso Herr Carvajal Pedrero, der die Fotos vor Ort machte. Die Aufnahmen im Sommer vor dem Transport schoss Herr Berchtold, allen herzlichen Dank.

Ein grünes Klassenzimmer im Freien

-	Die Klasse 10e des HGE baute das „grüne Klassenzimmer“ eigenhändig auf. (Foto: Sebastian Kaminski)

„Können wir heute draußen Unterricht machen?“ – Wer hat diese Frage an heißen Tagen während seiner Schulzeit nicht mal hoffnungsvoll seinen Lehrkräften gestellt? Am Hartmanni-Gymnasium Eppingen könnten die Chancen auf ein „Ja“ auf diese Frage in Zukunft steigen, denn die Schule verfügt seit Neustem in ihrem Außenbereich über ein „grünes Klassenzimmer“ mit einer Tafel und Sitzbänken aus Holz.

-	Die Klasse 10e des HGE baute das „grüne Klassenzimmer“ eigenhändig auf. (Foto: Sebastian Kaminski)

Zu verdanken hat die Schule dieses grüne Klassenzimmer dem Engagement von Sebastian Kaminski und seiner Film-AG. Diese nahm an einem von der Volksbank Kraichgau ausgeschriebenen Nachhaltigkeitswettbewerb teil und drehte einen kurzen Film, in dem die vielfältigen Projekte zum Thema Nachhaltigkeit am HGE präsentiert wurden. So waren in dem Film unter anderem Bilder vom Nachhaltigkeitstag 2022 und dem Nachhaltigkeitsmarkt 2023 zu sehen, die beide von der Nachhaltigkeits-AG auf die Beine gestellt worden waren. Außerdem wurde auch die Arbeit der Schulgarten-AG präsentiert, die auf dem Schulgelände selbst Gemüse anbaut und 2021 ein großes Insektenhotel gebaut hat. Auch ein Rückblick auf das Tonberg-Projekt des HGE auf der Gartenschau 2022 wurde gezeigt. Das Video wurde auf Instagram gepostet, wo dann per Likes für den besten Beitrag abgestimmt werden konnte. Dabei konnte sich das HGE durchsetzen und gewann das grüne Klassenzimmer im Wert von 8600€. Zusammen mit den Bauhof Eppingen, der das Fundament legte und Hackschnitzel bereitstellte, baute die Klasse 10e mit ihrem Lehrer Sebastian Kaminski die Sitzbänke und die Tafeln schließlich selbst auf.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine schattige Überdachung für heiße Tage. Diese könnte vielleicht aus Wildem Wein bestehen, der an Holzpflöcken entlangrankt, überlegt Kerstin Max-Bach, die zusammen mit Sebastian Kaminski die Schulgarten-AG leitet. Das nächste nachhaltige Schulgartenprojekt am HGE ist also schon in der Pipeline!

Eppinger Jugendliche zu Gast in den Niederlanden

26 Jugendliche aus Eppingen verbrachten eine Woche zusammen mit ihren niederländischen Austauschpartnerinnen und -partnern in Bemmel.

Am Sonntag, 8. Oktober, war es soweit: 26 Jugendliche aus der Klassenstufe 9 machten sich zusammen mit ihren Lehrerinnen Ines Leitz und Leunora Kalludra auf die Reise in den niederländischen Ort Bemmel. Im Rahmen des Schüleraustauschs des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen mit dem OBC Bemmel hatten sie die einmalige Gelegenheit, eine Woche lang in einer niederländischen Gastfamilie zu leben und zusammen mit ihren gleichaltrigen Austauschpartnerinnen und -partnern an einem abwechslungsreichen Programm teilzunehmen. Die anfängliche Nervosität der deutschen Schülerinnen und Schüler – Wie wird wohl die Gastfamilie sein? Reicht mein Englisch aus, um mich zu verständigen? Wird mir das niederländische Essen schmecken? – verflog jedoch bald, denn der Empfang am OBC Bemmel mitsamt einem Begrüßungsbuffet war sehr herzlich und die deutschen und niederländischen Jugendlichen kamen sogleich miteinander ins Gespräch.

Im Laufe der Woche hatte die Gruppe dann im Rahmen vielfältiger Aktivitäten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Die Eppinger Schülerinnen und Schüler erlebten zunächst, wie ein Schultag an einer niederländischen Schule aussieht (und dass man, um zur Schule zu kommen, erst mal ganz schön lange Rad fahren muss). Außerdem stand ein Besuch in Amsterdam auf dem Programm, bei dem das Rijksmuseum und das Streetart Museum besucht wurde. In letzterem durften die Schülerinnen und Schüler auch selbst mit der Spraydose aktiv werden und eine Wand mit Graffitis gestalten. Ebenfalls kreativ betätigen konnten die Jugendlichen sich in einem „Instagram-Museum“ in Elst, wo liebevoll gestaltete Räume zum Fotografieren einluden. In der Stadt Nijmegen machte die Gruppe eine Fototour durch das Stadtzentrum, spielte Indoor-Beachvolleyball und besuchte ein Museum über das Sehen und Blindsein, in welchem blinde Guides Kleingruppen durch ein Blindheitserlebnis in absoluter Dunkelheit führen. Am Ende der Woch stieg dann eine große Abschiedsparty, bei der das Oktoberwetter glücklicherweise noch mitspielte, sodass draußen gegrillt und gefeiert werden konnte.

Graffiti Wand und Indoor-Beachvolleyball
Graffiti Wand und Indoor-Beachvolleyball

Im Laufe der Woche entstanden viele neue Freundschaften und die Gruppe wuchs so sehr zusammen, dass einige Austauschpartner am Abreisetag am Bahnhof kaum voneinander zu trennen waren. „We’ll miss you“ hörte man immer wieder, als die Jugendlichen sich zum Abschied umarmten. Doch ein Wiedersehen ist zum Glück in Aussicht: Im Mai 2024 empfangen die Schülerinnen und Schüler des HGE ihre Austauschpartnerinnen und -partner in Eppingen.

Text: Ines Leitz
Fotos: Ines Leitz und Natalie van Bezu

Jugendaustausch Eppingen – Zichron Yaakov

Wie besonders und gleichzeitig wichtig der Jugendaustausch der Stadt Eppingen mit der israelischen Gemeinde Zichron Yaakov ist, wurde wohl noch nie so deutlich wie im aktuellen Schuljahr, in dem der Besuch der israelischen Gäste im Kraichgau in die Woche vom 5.-11.10. fiel. Angesichts des brutalen Angriffs der Hamas vom 7.10. konnten die deutschen Teilnehmer, die allesamt den Seminarkurs Israel des HGE besuchen, lernen, was es bedeutet, in einem Land zu leben, das sich in einer ständigen Bedrohungslage befindet.

Dabei begann das Austauschprogramm nach der lange erwarteten Ankunft der israelischen Gäste ganz normal mit einer gemeinsamen abendlichen Begrüßungsfeier mit den Gasteltern. Der erste volle Programmtag führte die Gruppe zunächst zu einer sportlichen Teambuilding-Maßnahme in Zuzenhausen, gefolgt von einem Besuch in Heidelberg und abgerundet von einer Zeremonie zum Beginn des Shabbat im besonderen Ambiente der Ehemaligen Synagoge Steinsfurt. Bereits der am nächsten Morgen beginnende Tag war jedoch überschattet von den schrecklichen Nachrichten aus dem Süden Israels. Abgesehen von der emotionalen Belastung durch die stetig steigenden Opferzahlen und verstörenden Einzelheiten des in der israelischen Geschichte beispiellosen Terrorangriffs stellte sich nun die praktische Frage der Heimreise der Gruppe nach Zichron Yaakov, da der ursprünglich gebuchte Heimflug aufgrund der Sicherheitslage gestrichen wurde. Während dieser Frage im Hintergrund nachgegangen wurde, wuchs die Gruppe immer enger zusammen und absolvierte das weitere Austauschprogramm mit bewundernswert guter Haltung. Dazu gehörte nicht nur ein Ausflug zum ZKM in Karlsruhe inklusive Trickfilmworkshop, sondern auch eine Übernachtfahrt ins Elsass und den Schwarzwald. Dort wurde nach einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof in einer gemeinsamen Zeremonie nicht nur wie üblich der Opfer nationalsozialistischer Verfolgung gedacht, sondern auch der Toten des verheerenden Angriffs vom Vortag. Dieser nahm auch einen großen Raum ein als die Gruppe im Laufe der Woche im Rathaus mit OB Klaus Holaschke zusammentraf. Während der Oberbürgermeister den israelischen Gästen seine Solidarität und den Wunsch nach vertieften Beziehungen zwischen beiden Städten aussprach, äußerten die jungen Gäste ihre positiven Eindrücke von ihrem Aufenthalt in Eppingen und den Nachbargemeinden sowie den weitverbreiteten Wunsch, noch länger hierzubleiben. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch bereits klar, dass die israelische Gruppe die Gelegenheit zu einem früheren Heimflug ergreifen und Eppingen am folgenden Tag verlassen würde. Entsprechend traurig verabschiedeten die Schüler des HGE tags darauf ihre neuen Freunde, in der Hoffnung, diese unter besseren Umständen in einem halben Jahr wieder wohlbehalten in Zichron Yaakov anzutreffen.

Der von der Stadt Eppingen, dem Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch „ConAct“ und der Dietmar-Hopp-Stiftung unterstützte Austausch mit Zichron Yaakov besteht seit 2012 und findet in diesem Schuljahr bereits zum zehnten Mal statt.

Gefördert durch:

Logo von ConAct Logo der Dietmar Hopp Stiftung

Schülerinnen und Schüler sorgen für ein sauberes Eppingen

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 machen sich auf dem Schulhof des HGE bereit, um an der Stadtsäuberungsaktion teilzunehmen.

Am Freitag, dem 29. September, fand in Eppingen wieder die alljährliche Stadtputzaktion statt. Dabei durfte selbstverständlich auch das Hartmanni-Gymnasium nicht fehlen, das mit seiner gesamten Klassenstufe 8 an den Start ging. Die über 100 Schülerinnen und Schüler trafen sich um 8 Uhr morgens, um gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln und die Stadt von Abfall zu befreien.

Bewaffnet mit Greifzangen, Müllsäcken, Handschuhen und einer großen Portion Motivation zogen die jungen Helferinnen und Helfer durch die Straßen von Eppingen und sammelten dabei Müll und Abfälle aller Art ein, von Zigarettenstummeln bis hin zu Plastikverpackungen. Mit ihrer Aktion trugen die Jugendlichen nicht nur dazu bei, das Stadtbild aufzuwerten, sondern auch die Umwelt zu schützen.

Text: Ines Leitz

169 neue Fünftklässler am Hartmanni-Gymnasium begrüßt

Die Klasse 5b mit ihrem Klassenleitungs-Team, Gitta Geising und Alexander Berchtold Spassbild der 5b

169 Kinder voller Neugier, Vorfreude und vielleicht auch etwas Nervosität hatten sich am Morgen des 12. Septembers in der Aula des Hartmanni-Gymnasiums versammelt und hörten gebannt Schulleiter Ulrich Müller zu. Dieser begrüßte die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler und ihre Eltern im feierlichen Rahmen und stellte ihnen ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer vor. Dieses Jahr gibt es am HGE sechs Eingangsklassen, die jeweils von einem Team aus zwei Lehrkräften geleitet werden. Eine Klassenleitung übernehmen Christoph Rutsch und Christel Nicklas-Garbe, Gitta Geising und Alexander Berchtold, Sabine Gerking und Ronald Schallmeier, Karsten Köster und Britta Mesin, Dr. Johannes Welter und Dr. Kathrin Nürnberg sowie Bertram Gierich und Leunora Kalludra.

Neben den neuen Schülerinnen und Schülern wurden auch fünf neue Kolleginnen und Kollegen willkommen geheißen: Stefanie Rau (Wirtschaft, Geschichte, Geografie), die bereits ihr Referendariat am HGE absolvierte, bleibt der Schule erfreulicherweise erhalten. Außerdem komplettieren ab sofort Daniel Betz (Musik, Geografie), Leunora Kalludra (Spanisch, Englisch), Natasa Livancic (Mathe, Ethik, Philosophie) und Nella Ruder (Englisch, Latein) das Eppinger Kollegium.

Wir wünschen allen neuen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften einen guten Start am Hartmanni-Gymnasium!